Apfeltag der Grundschule Eydelstedt

Apfeltag der Grundschule Eydelstedt

Für den Sachkundeunterricht zum Thema Apfel hat die erste Klasse der Grundschule Eydelstedt einen Ausflug zu uns gemacht.

Was sie denn hier lernen wollen, frage ich die Schüler der ersten Klasse der Grundschulte Eydelstedt“, die ihren Sachkundeunterricht zur Solawi Donstorf auf den Hollerhof verlegt haben. „Nix“, tönt es fröhlich aus verschiedenen Mündern, nur Maarek sagt, sie wollten arbeiten lernen.
„Und Apfelsaft und Apfelmus machen“ ergänzen nun einige Rufer, die es sich offenbar anders überlegt haben. „Habt ihr denn erzählt, dass wir in Sachkunde das Thema Apfel machen“? hilft die Lehrerin Frau Göbel dem Thema nach vorn und dann müsse man ja auch etwas mit Äpfeln machen, ergänzt sie.
Lara erläutert, was sie schon vor dem gemeinsamen Frühstück gemacht haben: „Äpfel waschen, Äpfel schneiden“, und für das Apfelmus werden sie durch die Apfelschälmaschine gekurbelt, die gleichzeitig schält und Ringe schneidet. Etwas mühsam wirkt das Ganze schon, da das Gerät partout nicht auf der Holzplatte halten will. „Also ich kann das gut“ erklärt Emily, während sie mit einem großen Apfel in der Hand wartet bis Kaspar endlich seinen in Ringe zerlegt hat. Der beste Beweis, dass sich die Mühe lohnt ist das Kompott, das Hildegard Stubbe mit Zimt und echter Vanille daraus kocht und von dem jeder eine Portion pobieren darf.
Eine kleine Spielpause gibt es auf dem Strohballenstapel, an den Heinz-Ludwig Stubbe für die Kinder sogar eine Strohrutsche gebaut hat. Hier werden mit Begeisterung überschüssige Energien durch klettern, springen und rutschen abgebaut. Aber auch die Apfelpresse ist nicht ganz ohne körperlichen Einsatz zu bedienen, da muss man sich schon etwas ins Zeug werfen, um den Knebel gedreht zu bekommen und möglichst viel Saft aus den Äpfel heraus zu pressen.
Ruhe dagegen ist angesagt, als der Imker eintrifft, denn die mitgebrachten Bienen mögen es nicht hektisch. Unter dem Deckel der Kiste mit dem Bienenvolk ist es warm als Peter van Bodengraven den Deckel abnimmt und wer sich traut, darf mal die Bienen fühlen, die sich unter der Plastikfolie tummeln. Zweitausend Eier legt eine Königin pro Tag und die Bienen werden nur 21 bis 28 Tage alt -vielleicht nicht alles so leicht vorzustellen. Doch als der Imker die Honiggläser rausholt und Holzstäbchen für die Verkostung verteilt, wissen alle sofort, worum es geht und drängen sich um ihn.
Bevor der Bus kommt, um die Kinder wieder abzuholen, übergeben sie noch einen Umschlag mit einem Dankeschön, das alle unterschrieben haben an die Familie Stubbe. Ein schöner Schultag war es, da sind sich alle einig.