Autor: hs-admin

Unser Saatgut

Am 12. November um 19 Uhr
zeigt Hibbelers in Kooperation mit unserer Solawi und der Saatgutbibliothek den Film „Unser Saatgut – wir ernten was wir säen“.

Weitere Infos und Anmeldung bei Hibbelers >>>

KLAPPSTUHLKONZERT

KLAPPSTUHLKONZERT
Annett Kuhr & Sue Sheehan
(USA/D)
2 Stimmen. 1 Konzert.
Singer-Songwriter/ Fol

Donnerstag 12.08.‘21 um 19:00 Uhr
Einlass: 18:00 Uhr
Konzert im Freien – bei Regenwetter auf der Diele
Bitte Stuhl mitbringen!
Eintritt: 15,- €
Kartenreservierung: info@solawi-donstorf.de oder  0160 3616904

Eigene Songs und Lieder, eine Vielzahl an Instrumenten und zwei außergewöhnliche Stimmen:
Annett Kuhr (Gesang, Gitarre) und Sue Sheehan (Gesang, Bouzouki, Trompete, Flügelhorn und Bodhrán)
Texte in deutscher und englischer Sprache lassen Bilder von Menschen und Landschaften entstehen; sie erzählen von den großen und kleinen Bewegungen des Lebens zwischen Sehnsucht und Weite. (mehr …)

Jede*r kann mitmachen!

Jede*r kann mitmachen!

Interessierte sind eingeladen, zur Bibliothek etwas beizutragen oder sie auch nur als „Ausleiher*in“ zu nutzen. Wer Spaß am Nachziehen von Gemüse oder Blumen hat, kann eigenes Saatgut eintüten und freitags ab 14 Uhr zum Hollerhof bringen. Oder vorbeikommen und schauen ob etwas Interessantes zum „Ausleihen“ da ist. Das wird dann zuhause ausgesät, wenn es wieder Samen angesetzt hat, werden diese eingesammelt, getrocknet und „zurück“ in die Bibliothek gebracht. Das ist die Idee.

Wahrscheinlich kennt jede*r Hobbygärtner*in den Effekt, dass nichts so gut wächst, wie das, was sich selbst ausgesät hat. Möglicherweise sind Pflanzen, die immer in derselben Region weitergezogen werden, optimal an die Klima- und Bodengegebenheiten angepasst. Wir werden sehen..;)

Wer die Saat hat, hat die Macht

Wer die Saat hat, hat die Macht

Kleine Saatgutproduzenten werden seit Jahren von großen Konzernen aufgekauft. Die Möglichkeiten der Bauern und Bäuerinnen, Saatgut durch den Nachbau eigener Kulturen zu gewinnen, wird durch Patente der Saatgutindustrie eingeschränkt und genetische Ressourcen werden zum Eigentum von Konzernen.

Saatgutautonomie ist jedoch lebenswichtig für Landwirt*innen, nicht nur im globalen Süden, denn nur so erhalten sie finanzielle Unabhängigkeit von Konzernen, die häufig zum Saatgut auch Pestizide und Dünger verkaufen wollen. Schon jetzt wird bei Mais, Zuckerrüben, Sonnenblumen und Gemüse fast ausschließlich nicht zuverlässig nachbaufähiges Hybridsaatgut verwendet. Die großen Züchtungsunternehmen arbeiten mit Hochdruck an der Entwicklung von Hybridweizen und werden dabei mit erheblichen Mitteln durch die Bundesregierung unterstützt.

Wir alle sollten uns für das Thema interessieren und überlegen, wo wir einen Beitrag leisten können, unsere Kulturpflanzenvielfalt zu erhalten. Biodiversität ist nicht nur die der „wilden“ Pflanzen. Auch unsere Kulturpflanzenvielfalt gilt es zu schützen!

Bauern müssen nicht ihr eigenes Saatgut erzeugen und züchten, aber sie müssen es tun dürfen!